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Digitale Mode und kreative Experimente - Alica Grebacova

Alica Grebáčová ist 22 Jahre alt und studiert im dritten Jahr Modedesign an der UMPRUM Academy of Arts, Architecture and Design in Prag. Als Teilnehmerin des Makerspace Schneeberg 2025 im Rahmen des europäischen FashionTEX-Projekts experimentierte sie mit digitalen Werkzeugen, 3D-Design und neuen Materialansätzen. In diesem Interview spricht sie über ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Zukunftspläne in der Welt der digitalen Mode.

Alica, welche neuen Fähigkeiten oder Erkenntnisse haben Sie im Makerspace gewonnen, vielleicht sogar über die technischen Aspekte hinaus?

Alica Grebáčová: Ich habe gelernt, wie man mit Substance 3D Sampler Texturen erstellt. Das war ein spannender Schritt für mich, um meine digitale Arbeit realistischer aussehen zu lassen.

Gab es einen bestimmten Moment, in dem Sie dachten: "Das ist ein wirklich innovativer Ansatz"?

Alica Grebáčová: Eigentlich waren mir die meisten Dinge schon einigermaßen vertraut, also gab es keinen klassischen "Aha-Moment". Nichtsdestotrotz war es interessant zu sehen, wie andere Studierende ähnliche Werkzeuge auf unterschiedliche Weise nutzen.

Haben Sie im Makerspace neue Kontakte oder Verbindungen zu anderen Studenten oder Universitäten geknüpft?

Alica Grebáčová: Ja - ich habe viele neue Leute kennengelernt, was sehr inspirierend war.

Was war für Sie die größte persönliche Herausforderung während Ihrer Arbeit im Makerspace, und wie haben Sie sie gemeistert?

Alica Grebáčová: Ich musste einige technische Probleme und Fehler in meiner digitalen Datei beheben. Isabel hat mir dabei geholfen, aber letztendlich musste ich das Problem selbst zu Hause lösen. Das war anstrengend, aber auch lehrreich.

Welche besonderen Erkenntnisse haben Sie bei der Arbeit an Ihrem Avatar oder Outfit gewonnen?

Alica Grebáčová: Dass man für überzeugende Renderings seine eigenen Texturen entwickeln sollte und dass man sehr sorgfältig mit dekorativen Elementen arbeiten muss. Ich habe auch gelernt, was in der digitalen Welt funktioniert und was nicht.

Gab es einen Moment, der Sie besonders positiv überrascht hat?

Alica Grebáčová: Ja, der Strickkurs! Er war viel zugänglicher, als ich erwartet hatte, und hat mein Interesse am Strickdesign geweckt.

Mit welchen technischen Hilfsmitteln haben Sie am meisten gearbeitet - und was haben Sie dabei gelernt?

Alica Grebáčová: Ich habe hauptsächlich mit 3D-Programmen und 3D-Druck gearbeitet. Ich habe viel über digitale Modellierung und Materialrendering gelernt.

Auf welches Ergebnis eurer Arbeit im Makerspace seid ihr besonders stolz?

Alica Grebáčová: Meine Renderings und die Schuhsohle. Ich fand auch meine Lösung, die "Kleckse" auf dem Kleidungsstück anzubringen, ziemlich clever.

Wie wollen Sie nach dem Makerspace weitermachen?

Alica Grebáčová: Ich möchte meine Fähigkeiten im Bereich der digitalen Mode weiter ausbauen und mich intensiver mit dem Design von Strickwaren beschäftigen, das mein Interesse geweckt hat.

Gibt es Ideen oder Projekte, die Sie gerne weiterentwickeln würden?

Alica Grebáčová: Ich möchte weiter mit Blender experimentieren und ein "unrealistisches", visionäres Werk schaffen. Außerdem plane ich eine komplette Sammlung, die von meiner Arbeit im Makerspace inspiriert ist.

Was war für Sie persönlich der größte Gewinn aus Ihrer Zeit im Makerspace?

Alica Grebáčová: Neue Kontakte, Fortschritte in Clo3D und anderen digitalen Programmen und die Möglichkeit, an einem Projekt außerhalb der Universität zu arbeiten. Es war eine großartige Erfahrung.

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