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Ana Neves Ribeiro

Portugal

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Die neunzehnjährige Studentin Ana Neves von der Fakultät für Architektur der Universität Lissabon entwickelte in ihrem Projekt "A Maestrina" die Vision einer weiblichen Orchesterdirigentin der Zukunft.

In dieser imaginären Zukunft ist Portugal durch den steigenden Meeresspiegel überflutet, und die Protagonistin erlebt, wie ihr Heimatland Teil des spanischen Territoriums wird.
Unter Rückgriff auf den Optimismus der retrofuturistischen Bewegung zwingt sich "A Maestrina", die chaotischen Veränderungen als Fortschritt zu begreifen und ihrer neuen Realität und Kultur mit Zuversicht zu begegnen.

Dieses Gefühl kommt durch die übertriebene Romantik ihrer Kleidung zum Ausdruck, die Elemente der formellen Abendgarderobe (weiße Krawatte) mit traditionellen spanischen Flamenco-Kleidern kombiniert.

Die Entwürfe sind Neuinterpretationen klassischer Kleidungsformen - wie Blusen und lange Röcke - kombiniert mit den leuchtenden Farben und der dynamischen Bewegung der Flamenco-Mode. Die Bluse ist mit einem individuellen Druck versehen, während der Rock aus handgefärbter Seide besteht, die mit einem lasergeschnittenen Spitzenmuster verziert ist - ein Spiel zwischen Oberfläche und Tiefe, zwischen Kontrolle und Ausdruck.

Die Accessoires kombinieren Stricktechnik und Lasergravur als Drucktechnik.

Das Outfit betont besonders die Armbewegungen, inspiriert von den Gesten eines Dirigenten und den rhythmischen Bewegungen des Flamenco. Diese Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und digitaler Technologie symbolisiert das zentrale Thema des Werks - die Verschmelzung von Vergangenheit und Zukunft, von Handwerk und Innovation.

"Mit dieser Arbeit wollte ich Optimismus finden, indem ich die Codes der Vergangenheit zusammenbringe - und den Wandel als hoffnungsvolle Zukunft begreifen."